Frankfurt Main
Frankfurt.
Mövenpick Hotel.
Ich genieße den Luxus meines VIPS!!! Zimmers und surfe erstmal in aller Ruhe nach getaner Arbeit mit kostenlosem! WLAN, ein wunderbares Gefühl.
Trotz des großen Komforts ist dieses Hotel nicht mein Favorit, wenn ich ehrlich bin. Da war das Wittener Parkhotel, in dem wir gestern nächtigten, wesentlich sympathischer und gemütlicher. Unglaublich, aber wahr, gestern nacht hatte ich sogar das Schwimmbad inklusive finnische Sauna für mich alleine zur Verfügung, die schmissen das extra noch mal für mich an, als ich meinen bescheidenen Wunsch an der Rezeption äußerte ...
Ach ja.
Heute bzw. gestern abend haben wir also in der Frankfurter Brotfabrik gespielt. Trotz umfangreicher Werbung, Radio, Interviews etc. leider nur wenig Konzertbesucher, trotz allem prima Stimmung. Unsere Vorahnung hatte sich bestätigt, die Frankfurter wissen nun mal mit deutscher Folkmusik recht wenig anzufangen. Aber während wir spielten, immerhin dauert das Programm inklusive Pause gute zwei Stunden, strömten noch mehr Leute in den Saal. Und blieben. Begeistert. Enthusiastisch. Lautstarke Rufe nach Zugaben. Und das für 19 EU pro Karte, für Berliner Verhältnisse ein ziemlicher Preis.
Unser Programm steht,wird immer besser, die Lieder, Balladen und Tänze laufen routinierter, jedoch ist immer die Gefahr, dass ein gewisser Anspannungspegel nicht ausbleibt. Heute war das bei mir sehr deutlich. Im Vergleich zum gestrigen Konzert beim Wittener Folkfestival, bei dem wir als Opener mit unserem halbstündigem Programm vor vollem Haus spielten, wo eine gewisse Anspannung nicht ausblieb,
Selbst bei den gängigen Balladen stelle ich fest, dass es totale Konzentration erfordert, bei jedem Lied die volle Leistung zu erbringen.
Und nach wie vor ist es anstrengend, mit einem Monitorsystem auf der Bühne zu spielen, da hilft auch der bester Tonabnehmer nix.
Bei einem vollakustischen Instrument wie dem Cello ist man eben den eigenen Ton gewohnt, verlässt sich beim Spielen auf das eigene Intonationsgefühl. Und gerade beim filigranem Spiel in den hohen Lagen gäbe ich ne Menge, um mich wie gewohnt zu hören und nicht nur über die Monitore. Man weiß eben auch nie, wie der Sound beim Publikum drin ankommt.
Aber ich schätze, an gewisse klangliche Abstriche muss ich mich gewöhnen.
Schaun wir mal.
Keep on bowing!
Untertänigst,
die vic
Mövenpick Hotel.
Ich genieße den Luxus meines VIPS!!! Zimmers und surfe erstmal in aller Ruhe nach getaner Arbeit mit kostenlosem! WLAN, ein wunderbares Gefühl.
Trotz des großen Komforts ist dieses Hotel nicht mein Favorit, wenn ich ehrlich bin. Da war das Wittener Parkhotel, in dem wir gestern nächtigten, wesentlich sympathischer und gemütlicher. Unglaublich, aber wahr, gestern nacht hatte ich sogar das Schwimmbad inklusive finnische Sauna für mich alleine zur Verfügung, die schmissen das extra noch mal für mich an, als ich meinen bescheidenen Wunsch an der Rezeption äußerte ...
Ach ja.
Heute bzw. gestern abend haben wir also in der Frankfurter Brotfabrik gespielt. Trotz umfangreicher Werbung, Radio, Interviews etc. leider nur wenig Konzertbesucher, trotz allem prima Stimmung. Unsere Vorahnung hatte sich bestätigt, die Frankfurter wissen nun mal mit deutscher Folkmusik recht wenig anzufangen. Aber während wir spielten, immerhin dauert das Programm inklusive Pause gute zwei Stunden, strömten noch mehr Leute in den Saal. Und blieben. Begeistert. Enthusiastisch. Lautstarke Rufe nach Zugaben. Und das für 19 EU pro Karte, für Berliner Verhältnisse ein ziemlicher Preis.
Unser Programm steht,wird immer besser, die Lieder, Balladen und Tänze laufen routinierter, jedoch ist immer die Gefahr, dass ein gewisser Anspannungspegel nicht ausbleibt. Heute war das bei mir sehr deutlich. Im Vergleich zum gestrigen Konzert beim Wittener Folkfestival, bei dem wir als Opener mit unserem halbstündigem Programm vor vollem Haus spielten, wo eine gewisse Anspannung nicht ausblieb,
Selbst bei den gängigen Balladen stelle ich fest, dass es totale Konzentration erfordert, bei jedem Lied die volle Leistung zu erbringen.
Und nach wie vor ist es anstrengend, mit einem Monitorsystem auf der Bühne zu spielen, da hilft auch der bester Tonabnehmer nix.
Bei einem vollakustischen Instrument wie dem Cello ist man eben den eigenen Ton gewohnt, verlässt sich beim Spielen auf das eigene Intonationsgefühl. Und gerade beim filigranem Spiel in den hohen Lagen gäbe ich ne Menge, um mich wie gewohnt zu hören und nicht nur über die Monitore. Man weiß eben auch nie, wie der Sound beim Publikum drin ankommt.
Aber ich schätze, an gewisse klangliche Abstriche muss ich mich gewöhnen.
Schaun wir mal.
Keep on bowing!
Untertänigst,
die vic
vicell - 13. Apr, 01:41

















Genieße gerade meinen Ausblick aus dem Kieler Zimmer und überlege mir das ein passendes Strickmuster für den Pulli (super Idee!!!!!)
Beste Grüße aus Kiel!
;-)