Zufallsbild

sylvia_statue1

Aktuelle Beiträge

Hamburg.
Das Hotel ist eine Katastrophe, siffig, heruntergekommen,...
vicell - 21. Apr, 22:45
am 29. april spielen...
am 29. april spielen wir um 20 uhr in der kölner...
vicell - 21. Apr, 22:08
mist.... jetzt bin ich...
mist.... jetzt bin ich zu spät.... (jedenfalls...
rosmarin - 21. Apr, 20:41
na, das hättense...
na, das hättense ja auch mal ankündigen können....
rosmarin - 21. Apr, 20:40
Lübeck.
Sind gerade in Lübeck eingetroffen. Zimmer akzeptabel,...
vicell - 15. Apr, 14:48

Elfenbeintalk

Sonntag, 27. Mai 2007

Fazit!

Ergebnis unseres heutigen Elfenbeinturms sprich eines mal wieder ausufernden Telefonats mit meiner berühmt-berüchtigten Kollegin von nebenan:

Wieso eigentlich unser im Grunde genommen als völlig sinnlos zu erachtender Drang, die Welt verstehen wollen, wenn die Welt uns nicht versteht?

Diese nun wirklich alles entscheidende Tatsache ausführlicher zu betrachten, liegt einzig und allein im Sinne des Betrachters.

Gell.


p.s. An dieser Stelle wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass nur Kommentare, die ein gewisses Mindestmass an Intelligenz und salbungsvoller Klugscheisserei beinhalten, erwünscht sind.

Die AutorInnen danken für das grenzenlose Vertrauen.

p.p.s. Für jegliche Diskussionen, die ausschließlich populärwissenschaftliche Welterklärungsversuche anbieten, stehen wir dieses Mal leider nicht zur Verfügung.

Die AutorInnen danken für das grenzenlose Vertrauen.

p.p.p.s. Um es noch einmal mit Kant auf den Punkt zu bringen:"Die gänzlich unanschauliche Einheit des Bewusstseins wird hier als objektive Anschauung gedeutet, auf die die Substanzkategorie angewendet werden könnte."

Die AutorInnen danken für das grenzenlose Vertrauen.

p.p.p.p.s. Und um es letztendlich noch einmal mit dem Dieter Bohlen seine Sprüche zu konkretisieren: "Es ist mir megapeinlich, dass ich immer mega sage."

Die AutorInnen danken für das grenzenlose Vertrauen.

Freitag, 20. April 2007

vic feat. svashtara: Knallhart nachjefracht!



1. DU sitzt in einem Seminar „Bauchtanzkunst im ausgehenden 14. Jh.“ und knüpfst an deiner Makrameeeule. Plötzlich juckt dein linker Zeh. Welche Farbe hat der Bus, der draußen vorbei fährt?

36.

2. ZÄHLE die Schlüssel an deinem Schlüsselbund. Welcher davon ist mit Kirschgeschmack?

A: Ist das der Himmel?
B: Nein, der Mount Everest. Du solltest ab und zu den Discovery Channel einschalten. ... Na ja, das wird wohl nix mehr, jetzt wo du tot bist.
A: Ich bin TOT ? ! ?
B: Mann, ich mach' doch nur n' Scherz!
A: Das ist NICHT witzig!


3. DU stehst im Stau auf der Autobahn und dein Handyakku ist leer. Mit welchem Wort reimt sich dein Vorname?

Kann mich hier irgend jemand verstehen? Spricht hier jemand altgriechisch? Kein Wasser, nein Danke.

4. DU sitzt im Flugzeug und pfeifst oa neckisches Lied. Die Stewardess kommt. Wer bist du gerade? Carolin Reiber oder Karl Moik?

A: Dort sitzt das Ungeheuer.
B: Wo? Hinter dem Karnickel?
A: Es ist das Karnickel!


5. DENKE an deine letzte Handyrechnung (inklusive Mahngebühren). Welches Adjektiv umschreibt am besten die Stimmung deiner letzten Pediküre?

Das ist keine Übung. Das ist die Apokalypse. Bitte bleiben Sie ruhig und verlassen Sie sofort das Gebäude.

6. ERINNERE dich an deine zuletzt gesehene Daily Soap mit Oli P. Plötzlich juckt dein rechter Zeh. Wonach schmeckt dein Achseldeodorant?

Es ist ein seltsames Gefühl von einem Drachen unter die Fittiche genommen zu werden. Es ist wärmer als man denkt.

7. DU hast gerade Sex mit deinem Nachbarn. Auf dem Küchentisch steht eine Packung Calgonit Ultra. Wer gewinnt die nächste Bundesliga, der 1. FC Kaiserslautern oder Kickers Offenbach? (Bitte begründe deine Antwort in einer sachlichen Argumentationskette.)

Was wäre das für eine Welt, in der wir einem Schweizer Bankier nicht mehr trauen?


8. MARCEL Reich Ranicki lädt dich zum Literarischen Quartett. Es liest Hansi Hinterseer aus seiner Biografie „Im Slalom durch mein Herz“. Plötzlich juckt dein rechtes Ohr. Horizontal oder Vertikal?

Wir wissen es. Die Chinesen wissen, dass wir es wissen. Aber wir tun immer so, als ob wir es nicht wissen und die Chinesen tun immer so, als ob sie glauben, dass wir es nicht wissen. Aber sie wissen, dass wir es wissen. Also wissen es alle.

9. DU knabberst an deiner dritten Stange polnischen Malboro Lights. Da öffnet sich die Drehtür, dahinter steht dein Herzblatt. Du musst dich entscheiden: spontaner Leseeindruck oder freie Textassoziation?

Ich will Dir sagen wieso Du hier bist. Du bist hier weil Du etwas weisst, etwas was Du nicht erklären kannst, aber Du fühlst es. Du fühlst es schon Dein ganzes Leben lang, dass mit der Welt etwas nicht stimmt, Du weisst nicht was, aber es ist da: Wie ein Splitter in Deinem Kopf, der Dich verrückt macht. Dieses Gefühl hat Dich zu mir geführt ...

10. KIPPE deine Tastatur aus und rekonstruier dein Abendessen. Manolo Blahniks oder Doc Marten's?

Vor zwei Wochen habe ich Paris Hilton beim Einkaufen getroffen und ihr diesen fürchterlichen Angora-Sweater ausgeredet. Also wirklich, wer behauptet 'Orange ist das neue Pink', hat ein wirkliches Problem!

P.S. ! Schicke diese Fragen an mindestens 500 dir völlig unbekannte Email-Adressen oder dein Leben verwandelt sich in exaltiert kontraproduktives Chaos. Dies ist keine leere Drohung. Ein Mann aus Ittoqqortoormiit hat diese Fragen nicht weitergeleitet und saß am 14. Mai 2000 für genau acht Minuten in der S-Bahn zwischen den Stationen Berlin und Hennigsdorf auf einem verdreckten Sitzplatz.

Montag, 2. April 2007

vic feat. svashtara: "Keine Illusionen!"

Live aus dem Elfenbeinturm

Heutiges Thema: Das Künstlerdasein.

"Ich bin ein Künstler!"
Offengestanden beschleicht mich regelmäßig ein schwer zu definierendes Gefühl des Unwohlseins beim Hören oder Lesen eines solchen Satzes.
Es wird immer Menschen geben, die solche Sätze brauchen, keine Frage.
Es wird auch immer Menschen geben, die diese Sätze meiden wie die Pest, ebenfalls keine Frage.
Aber über letztere zu schreiben, würde den Rahmen des heutigen Elfenbeinturms bei weitem sprengen.

Also kurz ein paar Überlegungen zu ersterer genannten, allzuleicht erkennbarer Spezies Mensch. Ähm Künstler.
(Tschuldigung. Ich vergaß.)
Also. Was macht eine solche Spezies aus? Was sind ihre Charakteristika? Was ihre Lebensumstände?
(Um es gleich vorwegzunehmen: hier ist nicht von einem Individuum die Rede.)

Genauer betrachtet, springen einem ohne größere Probleme gleich mehrere erschütternde Details ins Auge: man hat es mit Menschen allen Altersklassen zu tun, die sich allzugerne in Internetkuschelforen oder in sogenannten Autorengruppen unter Gleichgesinnten austoben, stets auf der Suche nach neuen LeidensgenossInnen, eifrig aktiv in Selbsthilfegruppen mit Kaffee und Zitronenkuchencharakter in klimatisch ausgewogener Atmosphäre gemeinsam in der leid- und schicksalerfüllten Vergangenheit wühlend.
In unzähligen Plauderrunden werden soziale Brennpunkte gezielt ausgelotet und sachverständig ohne Rücksicht auf Beisein anderer ungehemmt in Reimchen oder Prosaform gepackt.

(Man ist eben Künstler und versteht es, sich auszudrücken!)

Die äußere Lebensform dieser GefühlsexpertInnen ist die sachkundig mitfühlende Masse, ihre Existenzgrundlage die Gesellschaft ungezählter Gleichgesinnter.
Denn als Künslterseele ist man i.d.R. mißverstanden. Man wird unterdrückt. Man wird verfolgt. Man wird angegriffen. Und wieder nicht verstanden. Da hilft eben nur eines: weiterschreiben!
So werden getreu diesem ungeschriebenem Gesetz beifallsheischend thematisch schwerwiegende Themen wie u.a. Paris Hilton und die allgegenwärtige kapitalistische Gesellschaft, die sie als frei atmende und des Schreibens kundige Menschen aufs grausamste unterdrückt, bis zum Erbrechen gewälzt und leidenschaftlich ausdiskutiert.
Außenstehende Meinungen, sachte Hinweise in Bezug auf Schreibstil, eventuelle Rechtschreibfehler sowie inhaltliche Schwachstellen oder sanfte Ratschläge zur Verarbeitung dieser wirklich gesellschaftsrelevanten Brennpunkte werden gekonnt ignoriert oder gar nach bestem Gewissen und Gefühl wegen Plauderei ausgeblendet.

Ob nun virtuell im lindfarbenen Forenoutfit oder gar in einer Wohnzimmeratmosphäre, das traurige Resultat ist und bleibt dasselbe: "Wer nicht meiner Meinung ist, versteht mich und meine Textintention nicht. Denn ich schreibe, also bin ich - eine Künstlerin? Eine Künstlerin!
So.
Punkt.
Aus.
Ende der Diskussion.

Danke für den Kaffee."

Hören!


Schnappsack
Geh Meinen Weg


Nigel Kennedy and the Kroke Band, Various/Trad.
East Meets East


Steven Isserlis
Bach Cello Suites


Gavriel Lipkind
Suiten für Cello Solo


Gavriel Lipkind, Alexandra Lubchansky, Various
Miniatures & Folklore


Sol Gabetta
Il Progetto Vivaldi


BBC National Orchestra of Wales, Richard Hickox
A Prayer/Oration/Rebus/Lament/


Daniel Barenboim & The West-Eastern Divan Orchestra
Live in Ramallah


Mstislav Rostropowitsch
Luxus Edition

RSS Box


"Geh meinen Weg" Tour 08
Elfenbeintalk
Skizzen
Sonnenkind
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren